Obwohl das diesjährige Festival unter dem Motto "Rockmusikförderung aus der Eistruhe!" stand (Die Fa. Langnese war diesmal unter den Sponsoren) ging es musikalisch alles andere als unterkühlt zu.

Zum ersten Mal durfte die Essen-Werdener Hardcoreszene Southcrew auftreten, aber nur mit einer Allstarband um die Gruppe DEAF. Selbstkritische Einsicht der Organisatoren im Nachinein: Sind wir älter oder weniger mutig geworden?

BARBIE´S KILLING KEN (mit Dildo Brothers Sänger Olli und Frank Hansen) waren eigentlich als Projekt gedacht und wurden eine gewisse Zeit dann doch mehr. Oliver "Fleance" Ihrens BELLICOONS galten als Popschöngeister im besten Sinne, waren inzwischen bei eastwest gelandet und überzeugten auch in Werden live voll.

Das Konzert der legendären Essener PARTY POPES konnte man mit Fug und Recht als fulminant bezeichnen. Unvergesslich auch die Ringkämpfe auf der Bühne von Sänger Könnich mit den überbordenden Stagedivern ohne das Mikro abzusetzten.

Das sprechende Pferd MR. ED verursachte in Werden keineswegs einen Fehlstart, sondern legte einen wahren "Wild Thing"-Set hin und spielte zeitweise hinter einer Wand von Stagedivern - unverdrossen weiter.

Dieses Festival war das letzte mit ehrenamtlichen Bühnenordner!

 

 

Visuelle Eindrücke

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