Die Finanzierung war noch unsicherer als in den Jahren davor. Die immer knapper werdenden öffentlichen Kassen drängen nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten und wegen des schlechten Wetters drohte wieder eine Verlegung.

Musikalisch wurde das Festival von Essens größtem Rockpoeten (sorry Stoppok) beherrscht. TOM MEGA setzte mit seiner tollen Band die gerade sehr erfolgreiche Platte "Book Of Prayers" super auf der Bühne um.

Ein weiter Bogen spannt sich über die musikalische Geschichte von TOM MEGA. Von seiner Anfangszeit, als Frontman von ME AND THE HEAT (mit Achim Grebien und Bernd Kremer), mit denen er abseits von Trends internationale Erfolge feierte und auf der Bühne leere Flaschen zerschlug und sich in den Scherben wälzte, über Interpretationen von Jacques Brel bis zu seiner Arbeit mit Jan Kazda und Wolfgang Schmidtke (Das Pferd) auf der aktuellen LP.

Sehr schön auch die Geschichte, als er den Bandoneonspieler aus dem Bergmanns-chor für seine Platte engagieren wollte und sich heraustellte, dass es sich um den Polizeipräsidenten von Recklinghausen handelte. Pikante Geschichte für einen, wie TOM MEGA, der die Welt auch schon mal für Jahre von der anderen Seite (der Gitter) betrachtet hatte.

Busse und S-Bahnen platzten zeitweise langsam aus den Nähten und auch das Chaos im Catering- Backstage-Bereich entwickelt sich weiter mit dem Festival mit. Die erstmals eingeführte Backstagekarte hilft nur unwesentlich, ist dafür aber ein begehrtes Souvenier!

 

 

Visuelle Eindrücke

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