Zum ersten Mal beteiligt sich die im Jugendzentrum Werden gegründete Kulturinitiative im Essener Süden (KIES) organisatorisch und auch finanziell.

Mit AWOOMAFANDI wurde zum ersten Mal der Nachwuchswettbewerb Werdener Rocktage miteinbezogen. In der ULLA MASSAOLI BAND spielten Mutter und Sohn in einer Rockband und mit CHECOLALAH (u.a. mit Kai Struwe, Rainer Lipski, Magnus Singerhoff, zwei Drittel des heutigen Spardosenterzetts) wurden zum ersten Mal Essener Jazz(rock)größen berücksichtigt.

KIMONO CODE (mit Ulli Rattay, dem späteren ersten Rockbeauftragten der Stadt Bochum) sorgten bei den Organisatoren für Nervosität, ob ihr ungewöhnlicher Sound ankommen würde. Eine völlig unbegründete Sorge. Kurze Zeit später gewannen sie übrigens den Ruhrrock-Wettbewerb.

Die in einer Kneipe im tiefen Sauerland aufgespürten SOULFINGERS sorgten am Ende mit Soul- und R & B Klassikern für einen perfekten groovigen Abschluss.

In der Presse fiel im Zusammenhang mit dem Festival zum ersten Mal der Begriff "Essener Musik-Institution" und die Zeitungen bemerkten auch die zunehmenden "Sandburgen" und "Rutschfahrten" im hinteren Bereich der Festivalwiese und das "trotz der wohl noch nicht verflogenen Angst vor strahlenverseuchtem Boden und Spielgerät."

Die Angst kurz nach der Katastrophe von Tschernobyl war auch hier bei vielen noch groß.

 

 

Visuelle Eindrücke

  • All