Durch einen erstmaligen Zuschusses des Kulturamtes konnte z.B. endlich eine Bühnenüberdachung organisiert werden. Die Idee, dies einer ortsansässigen Gerüstebaufirma zu übertragen war nicht so gut: Als die Organisatoren am Pfingstsonntag-Spätnachmittag "mal schauen wollten" ob die Arbeit schon beendet war saß der Schreck tief: die Bühne war überdacht - allerdings mit der geschlossenen Rückseite zur Publikumsseite hin.

Nur durch den glücklichen Zufall, dass der Firmeninhaber sich mit seiner Familie beim Sonnenbaden auf seinem Firmengelände im hinteren Teil des Löwentals aufhielt, konnte die Situation noch gerettet werden.

"Das ist ja reiner Hippie-Groove", nörgelte ein punkmäßg gekleideter Besucher und setzte sich etwas abseits: "Aber die Musik geht schon in Ordnung", fügte er von seinem gemütlichen Wolldecken-Logenplatz aus hinzu.

Mit der PEE WEE BLUESGANG konnte zum ersten mal ein überregional bekannter Act verpflichtet werden und auch STOPPOK war auch damals schon über Essen hinaus bekannt. MODERNE DANCE waren eine gute Band, neigten aber zur Selbstüberschätzung. Sie wollten unbedingt zum Schluss spielen, was bei ihrem sperrigen, new wavigen Sound für manche Ohren damals noch gewöhnungs-bedürftig war und zu reichlich Publikumsabgang führte, doch die Organisatoren beglückte, da sie mit der immer schwieriger werdenden Wiesenreinigung im hinteren Teil des Geländes schonmal beginnen konnte.

Die Local-Act-Fahne wurde durch OH NO (mit Jürgen "Knolle" Marcus heute Bambi´s Revenge u.a., Sven Hiller und Ludi später Party Popes), Atmos-Fähre, der damaligen Hausband der benachbarten Suchtklinik "die Fähre" und The Hoffnungslos, der ersten Punkrockband des Festivals, hochgehalten.

 

 

Visuelle Eindrücke

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