Die Ruhr plätschert, die Sonne scheint, die Bässe dröhnen. Frei nach dem altbekannten Motto „umsonst und draußen“ erlebten die Werdener Ruhrauen gestern nach monatelangem finanziellen Zittern und Bangen der Organisatoren ein Pfingst-Open Air wie aus dem Bilderbuch. Bei knapp 30 Grad und Sonnenschein erreichte das Festivalgelände im Löwental bis zum frühen Abend bereits das Limit von 13.500 Besuchern. Zum 32. Mal startete das Ruhrgebiet mit dem Werdener Musikfestival in den Sommer. Im Vergleich zur Schlammschlacht im vergangenen Jahr, wurden gestern die Regenschirme zum Sonnenschutz umfunktioniert. (WAZ, 09.06.2014)

 

Es hat Kultfaktor, das Werdener Pfingstopenair. Mit seinen 32 Jahren hat es mehr Jahre auf dem Buckel als der Großteil seiner Besucher, die aber nur selten das erste Mal dabei sind. „Ich bin schon mindestens zum dritten Mal hier“, erzählt Niklas. „Das ist einfach eine coole Mischung von entspannten Leuten und eine schöne Location“, sagt der 21-Jährige. Patricia ist mit ihren zwei Freundinnen zufällig auf einer Fahrradtour am Festivalgelände hängen geblieben und hat es sich bei Pommes und Radler auf der Wiese bequem gemacht. Michael ist dem Open-Air schon seit fast 10 Jahren treu und immer in der Nähe der idyllisch in einer Baumlichtung direkt am Ufer gelegenen „Dancefloor“-Bühne zu finden. „Elektronische Musik unter freiem Himmel, das ist einfach cool“, sagt der Bochumer. „Super finde ich auch, dass es tagsüber ist, wenn ich morgen wieder arbeiten muss“. Ein Festival aus dem Bilderbuch in Essen-Werden.

 

Die Ruhr plätschert, die Sonne scheint, die Bässe dröhnen. Frei nach dem altbekannten Motto „umsonst und draußen“ erlebten die Werdener Ruhrauen gestern nach monatelangem finanziellen Zittern und Bangen der Organisatoren ein Pfingst-Open Air wie aus dem Bilderbuch. Bei knapp 30 Grad und Sonnenschein erreichte das Festivalgelände im Löwental bis zum frühen Abend bereits das Limit von 13.500 Besuchern. Zum 32. Mal startete das Ruhrgebiet mit dem Werdener Musikfestival in den Sommer. Im Vergleich zur Schlammschlacht im vergangenen Jahr, wurden gestern die Regenschirme zum Sonnenschutz umfunktioniert. (WAZ, 09.06.2014)

 

Nach Abbruch des Pfingst Open Airs liefen die Teilnehmer schutzlos durch Regen und Sturm - und viele von ihnen kamen im Flüchtlingsheim im Löwental an, das nur unweit des Festival-Geländes liegt. Und dort wurden sie mit offenen Armen empfangen. Barbara Joosten ist Diplom-Sozialpädagogin und betreut für die Caritas Essen die Flüchtlinge, die dort leben. Sie hat am Tag nach dem Unwetter davon erfahren. „Ich finde es fantastisch, wie die Bewohner reagiert haben. Wir haben dort 14 Mini-Apartements und dort leben jeweils sechs bis acht Menschen - auf nicht mehr als 27 Quadratmetern. Und an diesem Abend waren es sicherlich 25 Pro Zimmer - so viele Jugendliche fanden dort vorübergehend Schutz.“ (WAZ, 13.06.2014)

 

Als Orkan Christian über Essen hereinbrach und das Pfingst Open Air abgebrochen werden musste, irrten viele Festival-Besucher schutzlos durch den Regen. Viele der Jugendlichen fanden Zuflucht im Flüchtlingswohnheim Löwental. Die Bewohner empfingen sie mit offenen Armen und kümmerten sich um sie. Nachdem das Pfingst Open Air wegen des Unwetters abgebrochen worden war und viele Besucher schutzlos durch Regen und Sturm liefen, kamen viele von ihnen im Flüchtlingsheim im Löwental an. Die Einrichtung liegt in der Nähe des Festival -Geländes. Von den Flüchtlingen wurden die durchnässten Festival-Besucher mit offenen Armen empfangen. (WAZ, 12.06.2014)

Wir bedanken uns für die Fotos bei Jan Böke, Lukas Vogt, Melih Akyazililar und Ravi Sejk.

Visuelle Eindrücke

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