Donots

Die Zeichen stehen auf Aufbruch - mit Vollgas, Turboboost, Karacho: In der mit 6500 Zuschauern ausverkauften Halle Münsterland starteten die DONOTS aus Ibbenbüren ein neues Kapitel in der Bandgeschichte. Es war das Auftaktkonzert zum Album KARACHO, auf dem Frontmann Ingo Knollmann erstmals auf Deutsch textet und das erfreulich durchdacht und unpeinlich! Und obwohl (oder gerade weil?) es das mit Sicherheit härteste Album der Band ist, steigt es in der Folge auf Platz 5 in den Deutschen Albumcharts ein. Ein Rekord im 21. Bandjahr! Trotz dieses Reboots bleiben die DONOTS Ihrem Herz für groß angelegte Hymnen treu. Refrains, die vom verschwitzten Kellerclub bis ins große Stadion funktionieren und im Idealfall aus tausenden Kehlen gleichzeitig mitgesungen werden können. Bedenkliche gesellschaftliche Entwicklungen nehmen sie dabei kritisch unter die Lupe und stellen sich ihnen mit Songs wie „Dann ohne mich“ entschlossen und kompromisslos entgegen. Guter Deutschpunk war eben auch immer schon politisch. Also Leute, schnallt besser den Raketenantrieb um und sorgt dafür, dass die Nitro-Einspritzung funktioniert – denn Stillstand kennen die DONOTS nur aus dem Wörterbuch. (Quelle: KKT Booking)

Stagetime
20:55:00 Uhr

Zugezogen Maskulin

Zugezogen Maskulin sind die Rapper Testo & Grim104. Nach ersten Sololäufen in ihren Heimatstädten Stralsund und Zetel, trafen sie sich erstmals 2010 in ihrer Wahlheimat Berlin und stellten schnell fest, dass ihre Herangehensweise an das Thema Rap Gemeinsamkeiten aufweist und man zu zweit fast schon eine Partei gründen könnte. Sie gründeten jedoch eine Band. Auch ein Statement irgendwie. Mit bissigem Humor, überziehen sie ihre Hörer mit Alltagsbeobachtungen über Hedonismus, falsch verstandenen Individualismus, die Eigenarten der Rapszene, politisches Getöse und die Spezies Mensch im Allgemeinen. Die Grenzen des guten Geschmacks werden dabei wie im Schengener Abkommen ziemlich weit und offen gezogen. So sehr sich beide von der Herangehensweise an ihre Lyrics ähneln, so unterschiedlich agieren sie auf der Bühne. Während Testo schon aufgrund seiner Größe über den Dingen steht und seine Parts technisch präzise und wie Bauklötze auf das Publikum wirft, wohnt in Grim104 ein kleiner Klaus Kinski zur Untermiete. (Quelle: Buback Konzerte)

Stagetime
19:40:00 Uhr

LGoony

Er hat die Zukunft im Visier: LGoony stellt ohne Zweifel einen der spannendsten Rap-Newcomer derzeit dar. Der Flyboy aus Köln ist die Speerspitzen einer musikalischen Revolution, die deutschen Rap gerade völlig umkrempelt und neu erfindet: Hier ist das Kush so lila wie die Scheine, die Beats so wavy wie die Attitude und die Stylevorgaben der etablierten Szene nur ein Sheesh wert – LGoonys "Grape Tape" ist ein frühes Zeugnis einer neuen musikalischen Entwicklung, die in absehbarer Zeit den Rap-Mainstream komplett beherrschen wird. Nenn es Trap, nenn es Cloud Rap, nenn es einfach Musik – oder schau dir live an, wie die Zukunft deutschen Raps aussieht. (Quelle: Melt Booking) 

Stagetime
18:40:00 Uhr

Drangsal

Max Gruber ist Drangsal, wobei Mensch und Kunstfigur so nervös sind, dass sie in ihrer Unruhe verschmelzen. Max schläft kaum, arbeitet rastlos an seiner Musik, am Tag und in der Nacht. Er träumt nicht, seine Tage aber sind gesättigt von Fantasien. „Seid lieb zu uns, wir sind noch Kinder“ erbittet der zu gleichen Teilen zart wie brutal besaitete Mastermind ins Mikrofon. Das Konzert ist ausverkauft – und die Leute sind nicht nur lieb, sie sind euphorisch! Obwohl es bisher nur ein paar Demos zu hören gibt. Dieser junge Mensch besitzt eine Anziehungskraft, soviel ist klar, sein Wesen verspricht Spektakel, sein Auftreten hält es ein. Harieschaim, das erste Album des 22-jährigen, ist eine dichte Aneinanderreihung von schnellen, aufgeregten Popsongs – sagen wir: Popwunder? –, keine Atempause, das Referenzjahrzehnt 80er-Jahre wird erschöpft und durchbrochen. (Quelle: KKT Booking)

Stagetime
17:40:00 Uhr

Love A

Die Band findet sich Anfang 2010 in Trier als Love Academy zusammen, nennt sich aber kurz darauf aufgrund markenrechtlicher Bedenken Love A. Die Vier haben bislang über 300 Club- und Festivalkonzerte in Deutschland, Österreich und Luxemburg gespielt. Mal sperrige, mal eingängige Songs mit intelligenten, wortwitzigen Texten ohne plumpe Phrasen und seichtes Befindlichkeitsgetue: Das ist auch die Quintessenz des zweiten Longplayers Irgendwie, den Rookie im April 2013 veröffentlicht. Zeit.de zählt das Album zu den besten des Jahres 2013, Bands wie Jupiter Jones laden Love A auf ihre Club-Tour ein, das Formatradio entdeckt die Spielbarkeit von Post-Punk-Indie, die Video-Auskopplung Windmühlen steht bei rund 200 000 Plays und wird unter anderem in ZDF Kultur ausgestrahlt. Mit der Veröffentlichung des dritten Longplayers "Jagd und Hund", haben sich Love A zu Recht einen festen Namen in der Indie-Welt erspielt. Authentisch, ohne sich von einer Szene vereinnahmen zu lassen, reflektiert, ohne verbissen oder gar zynisch zu sein undimmer für einen Schnaps zu haben. Herz, was willst du mehr? (Quelle: Rookie Records)

Stagetime
16:40:00 Uhr

Golf

Golf sind vier Freunde, Wolfang, Jonathan, André, Nils, von Essen zog es sie nach Köln, ein bisschen ist mittlerweile auch Berlin im Spiel. Die Geschichte ist dabei genau wie ihre Anfang zwanzigjährigen Protagonisten noch ziemlich jung, Sommer 2014 ging alles los. Das konzeptuelle Verbergen ihrer Gesichter, das die ersten Bandfotos und Clips prägte, haben sie abgelegt, geblieben ist eine Band, deren Entwurf weit ausholt: Panorama-Pop. Song-Momente, die zwischen Michael Jackson und Caribou flimmern können - und bei manch lässigen, fast groovy Rhythmen fühlt man sich zum sonst unerreichten Debüt von Phoenix zurückversetzt. Sie bieten hochkonzentrierten Pop, dessen Superkraft auch das Weglassen ist. So bekommen die ausgesuchten, oft aus Alltagsgeräuschen gesampelten Sounds Platz, so erhält jedes Keyboard-Motiv seine große Bühne. Golf gießen smarte Abstraktionen in absolute Ohrwürmer.

Stagetime
15:40:00 Uhr

PinkePank

Aus dem „Mukkefukk”-Bandcontest ging die Band „PinkePank” Sieger hervor.  Ihr Alternativrock glänzt durch ungewöhnliche Kompositionen, ausgefeiltes wie eingängiges Spiel an Gitarre und Bass und eine charismatische Stimme. Dabei wirkt Frontmann Chris Buschmann fast schüchtern, wenn er die Bühne betritt. Doch wenn der junge, schlaksige Mann mit dem rotem Bart anfängt zu singen, dann hat das Gänsehauteffekt: Seine raue, packende Stimme verleiht dem Rock, dessen Song-Komplexität in bester 70ies-Tradition steht, eine ganz eigene Note. (Gordon Strahl, WAZ Essen).

Stagetime
14:45:00 Uhr

Breathe Atlantis

BREATHE ATLANTIS aus dem Herzen des Ruhrgebiets bringen frischen Wind in die Post-Hardcore-Szene.Progressive Harmonien, tanzbare Rhythmen und elektronische Klänge definieren ihren Sound. Die Verbindung R’n’B inspirierter Vocallines mit bitterbösen Shouts ist über die Jahre hinweg zum Markenzeichen der Band avanciert. Seit ihrer Gründung 2012 konnten sich die fünf Söhne Poseidons einen internationalen Bekanntheitsgrad erspielen. Nicht zuletzt wegen ihrer mitreißenden Live-Performance erhielten sie die Auszeichnung BEST OF UNSIGNED 2014. Seit Juli 2015 sind sie bei REDFIELD RECORDS unter Vertrag und seit September 2015 Teil des staatlichen Förderprojekts INITIATIVE MUSIK. Im Herbst 2015 produzierten sie in New York gemeinsam mit Dan Korneff (u.a. PAPA ROACH, PARAMORE und MY CHEMICAL ROMANCE) ihr neues Album FUTURE STORIES, welches im Spätsommer 2016 erscheinen wird.

Stagetime
13:45:00 Uhr

MARTINEZ

Martin Swanstein, besser bekannt als Martinez. Schwedisch/Dänischer House & Techno Produzent wie Dj und Concealed Sounds Owner. Dieses Jahr unser Headliner und das hat er sich auch berechtigt gut und noch guter verdient. Eine kleine Presse hierzu, die man eigentlich auch kürzer halten könnte, denn seine `Just Did It` Liste, hat sich in den letzten 16 Jahren im so genannten Underground House Music Ding hoch angesetzt und spricht eben genau dort einfach nur so für sich. Deeplay Music, Guidance, Moon Harbour, Audiomatique, Darkroom Dubs, Out of Orbit, Cadenza, Concealed und so einige mehr. Ihr wisst, wir sind nicht so die Label-Name Dropper, aber dass hier musste mal gesagt werden. Denen, die mal starke Vinyls Fans waren, es immer noch auch sind, und für die, die es bestimmt nun noch werden! Erwarten können wir auf jeden fall ein ausfüllendes- sowie erfüllendes Top Set, dass Techno, Deep und House Herzen zweihundertpro höher schlagen lassen wird, als es ja sowieso im Mai überhaupt ja schon schlägt. Wir Freuen uns drauf!! Ach ja, cool startete er 2000 mit der Laidback Grooves Ep, auf dem Spitzen Chicago Label Guidance Recordings.

Stagetime
20:00:00 Uhr

TIM ENGELHARDT Live

Mit 8 begann er Klavier zu spielen… als "Wunderkind aus dem Westerwald", so wurde Tim mal bezeichnet, als er schon mit 16 Jahren seine ersten Releases veröffentlichte. Nun breitet der mittlerweile erfahrenere Produzent und Live-Act, ebenfalls seine Musikflügel bei Poker Flat Recordings aus und bringt damit weiteren kultivierten Techno auf einem der angesagtesten Labels in Deutschland. Sein ausgefeilter Sound brachte aber auch Veröffentlichungen auf Traum Schallplatten oder Parquet Recordings, sowie einen Remix für Robert Babicz, wohl einem der bekanntesten Vertreter des Acid Techno. Inzwischen hat er seinen Stil von Deep House mehr in Richtung Dub und Detroit Techno entwickelt und dazu sein eigenes Live-Set geschaffen… wir werden hören.

Stagetime
18:30:00 Uhr

Simon Hildebrandt

Wohlbekannt für seine Umtriebigkeit. Diese Eigenschaft führte dazu, dass er so ziemlich jede Örtlichkeit im Essener Stadtgebiet bespielt hat, in der er einen Tisch mit zwei Plattenspielern vorfinden konnte. Seine Fähigkeiten müssen schon damals recht passabel ausgefallen sein, denn heute wird er für seine liebevoll selektierten House Sets über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus gebucht, was ihn zuletzt hinter die Teller des Kölner Gewölbes und in das sündige Studio des Red Light Radios nach Amsterdam führte. Da Simon genau weiß, dass es im Pott am schönsten ist, bleibt er somit auch weiter als Resident der Bunkernacht und der Baka Gaijin oder wie nun als Gast bei uns auf der 13.Elektronischen Wiese am Start.

Stagetime
17:00:00 Uhr

DASH

Wohl mit eine der Dj-Legenden des Ruhrgebiets. Er war mit Pionier der Szene als er in den 90ern vom Clubgänger zum Plattenverkäufer und dann zum DJ avancierte. In Locations wie dem unvergessenen 'Club Trinidad' in Dortmund startete er seine Karriere. Seit 1996 prägt Dash mit dem "Juicy Beats Festival", dass wohl mit größte Electronic- und Independent Music Festival in NRW mit. Bekannt ist Dash wohl für seine Drum & Bass-Sets, nimmt aber auch regelmäßig die Crowd mit House und Techno sowie Old School Soul oder auch Jazz Ausflügen mit auf eine gute Reise. 

Stagetime
15:00:00 Uhr

BEN MUDI

Ben Mudi aus dem Ruhrgebiet beherrscht als DJ die komplette Klaviatur elektronischer Musik. Ob kraftvoller House, technoide Klänge oder Disco, er hat ein Gefühl für sein Publikum und den Dancefloor, bewegt sich zwischen gegenwärtigen Clubsounds und Classics. Zu seinen großen Einflüssen gilt unter anderem der US-Amerikaner Claude VonStroke, mit dem Ben Mudi als DJ vor allem eine Eigenschaft verbindet: große Geschmackssicherheit gepaart mit einem Gespür für euphorische Momente. Das brachte ihn in den letzten Jahren eine Menge Respekt in der Szene und eine Residency im Essener Club Hotel Shanghai ein.

Stagetime
13:00:00 Uhr